DIE HEISSESTEN TRENDS FÜR DIE SAISON HERBST/WINTER 2024
EINE DAME SEIN
Nach mehreren Saisons, in denen die Mode der 90er-Jahre oder der frühen 2000er Jahre im Mittelpunkt stand, ist es nun an der Zeit, in die 60er Jahre zurückzukehren. Wenn Sie also Ihre Herbstgarderobe zusammenstellen, sollten Sie Kleidungsstücke wie Satin-Kleider, ausgestellte Röcke, Swing-Mäntel und auf Knöpfe gestaltete Tweed-Designs ins Auge fassen.
Perfekte Inspirationen von den Laufstegen bieten die raffinierten Kleider von Givenchy und Jacquemus sowie die atemberaubenden Modelle von Marni. Hier lohnt sich auch ein Blick auf die Accessoires, die in Kombination mit den gewählten Kleidungsstücken das Retro-Flair zusätzlich unterstreichen und den Look auf ein neues Level heben. Wer sich am Stil der 60er-Jahre orientieren möchte, kann ebenso spektakuläre Entwürfe von Bottega Veneta und Versace berücksichtigen. Eindrucksvolle Ensembles mit perfekt geschnittenen Blazern als Highlight eignen sich sowohl für den Alltag als auch für besondere Anlässe.
IM RAMPENLICHT: DER KRAGEN
Ein hochgestellter Kragen ist definitiv das wichtigste Merkmal von Designs, das wir bei der Zusammenstellung von Herbst- und Winteroutfits berücksichtigen sollten. Dieser nicht ganz offensichtliche Trend beherrschte die Runways der bekanntesten Marken und festigte seine Position während der Fashion Weeks in London, New York, Mailand und Paris.
Die interessantesten Interpretationen kamen von Alexander McQueen, Acne Studios und Proenza Schouler. Die von Seán McGirr präsentierten Felltops und Oversize-Cardigans mit Kragen, die an überdimensionale XVII.-Jahrhundert-Krausen erinnern, haben uns wirklich beeindruckt. Bei der skandinavischen Marke haben uns vor allem die voluminösen Pelze, Mäntel und Jacken verzaubert, während das amerikanische Duo insbesondere mit hemdenartigen Kleidern und minimalistischen Stricktops punkten konnte.
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ZWEITE HAUT
Wenn wir uns für ein Material entscheiden müssten, in dem wir die gesamte kommende Saison verbringen würden, dann wäre es – ohne den geringsten Zweifel – Leder. Auf den diesjährigen Laufstegen zeigte es sich in nahezu jeder erdenklichen Variante und begeisterte sowohl durch innovative Schnitte als auch durch auffällige Farben.
Besonders innovative Designs entdeckten wir bei Acne Studios und Balenciaga. Und auch wenn originelle Konstruktionen wie Blazer oder Bodys hervorragend abschnitten, erregten bei uns vor allem die schwarzen Kleider größte Bewunderung – wie zum Beispiel Demna Gvasalias Modell, das im Design einer auf dem Körper drapierten Jacke glich. In den Kollektionen wurde zudem ein besonderer Fokus auf weitere, typisch herbstliche Farbtöne gelegt. Braun, Burgunder, Grün oder Dunkelblau dominierten die Schauen von Ferragamo, Chloé und Gucci und zierten Mäntel, Capes, Hosen, Jacken, Hemden und Röcke.
MORGEN GIBT ES PELZ
Sollte Leder jedoch für Sie nicht allzu spannend sein, werden Sie sich mit Sicherheit in die auf den Laufstegen triumphierenden Designs mit Pelzstruktur verlieben. Die Auswahl ist riesig, denn die Kreativdirektor:innen haben sich längst nicht nur auf Oberbekleidung beschränkt, sondern präsentierten eine ganze Palette an Kleidern, Tops, Röcken und sogar... Taschen!
Unkonventionelle Lösungen waren zum Beispiel schwarze Miniröcke aus Kunstpelz und dazu passende, übergroße Ärmel bei Alaïa. Pastelltöne, Beige und grasige Grüntöne zeigten sich bei Dries Van Noten in nahezu allen erdenklichen Kleidungsstücken und Accessoires, während der angesagteste Herbstton Khaki zusammen mit Gelb den Maxikleidern von Burberry Charakter verlieh. Die Oberbekleidung, genauer gesagt raffinierte Pelzmäntel, sind dieses Jahr – wie sich zeigt – die Spezialität von Saint Laurent. Anthony Vaccarello hat so viele Farbvarianten entworfen, dass jede von Ihnen garantiert ihr Lieblingsstück findet.